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"Amour, Guerre et Whisky en Algerie"
- Leseprobe von Pierre Buisset
1957/ 1958. Nous sommes en pleine guerre díAlgÈrie.
George Carnavon, officier de marine marchande doit faire son service militaire dans la Marine Nationale, ce qui ne líenchante pas du tout, car il exËcre tout ce qui est militaire. Cependant, alors quíil embarquÈ sur le patrouilleur P 733, gr ce ! líamitiÈ du commandant Le Gall et de ses collËgues officiers mariniers, il va prendre go?t ! son nouveau mÈtier.
AngÈlique Cordier Latour, journaliste en herbe, issue díune famille de la grande bourgeoisie, est de gauche, voire díextrËme gauche. Elle vient faire ses premiËres armes ! Oran, port o? son chemin va croiser celui de Carnavon et du Capitaine de FrÈgate Lorgeau. Líamour aidant, elle sera envo?tÈe par líAlgÈrie. EntraÓnÈe dans la tourmente de Mai 58, vivant ce merveilleux espoir qui souleva les foules ´ pieds noirs ª et musulmane, elle changera radicalement díopignon.
Pierre Buisset a vÈcu cette pÈriode oubliÈe de notre histoire. Sous forme de roman, il nous dÈcrit avec prÈcision ce quíil a vu. Il nous transporte dans un monde hÈlas inconnu du grand publique, celui de la Marine Nationale et de la surveillance maritime des cÙtes algÈriennes. Quant aux ÈvÈnements du 13 mai, ÈvÈnements qui renversËrent la 4e RÈpublique et menËrent de Gaulle au pouvoir, ils lui ont ÈtÈ scrupuleusement rapportÈs par un ami journaliste qui se trouvait sur les lieux, ! Alger Lui mÍme Ètait ! Oran. Trois belles histoires díamour Èmaillent ce roman.
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"Lotsenpech" - Leseprobe von Werner Herrmann
1 Die senkrechten Falten um die Mundwinkel des Fluglotsen vertieften sich. Er saß an einem Radarschirm der Münchener Flugsicherungsleitstelle und beobachtete die winzigen Dreiecke, die auf seinem Bildschirm flimmerten. Es waren die Flugzeuge, die aus dem Nachbarsektor in seinen Zuständigkeitsbereich flogen. Immer dann, wenn die Flugziele von der Radarkeule erfasst wurden, zeichneten sich die Blips erneut ab. Die vorherigen Positionen verblassten, sodass sich dem Lotsen ein Bild der Flugbahnen auf dem Bildschirm bot, das den Kondensstreifen ähnelte, die die vom Radar erfassten Flugzeuge kilometerhoch über dem Tower verursachten.
Unaufhaltsam schoben sich Rahners Kunden, aus allen Richtungen kommend, ruckartig wie kleine springende Insekten in die Kreismitte seines Bildschirmes vor. Der Fluglotse war sich bewusst, dass die winzigen Targets tatsächlich ein Gesamtgewicht bis zu 380 Tonnen haben konnten und mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit von rund 800 Stundenkilometern am Himmel entlangrasten. Dem Lotsen war auch bewusst, dass in manchen der saalgroßen, zigarrenförmigen Aluminiumkästen mehr als 400 Menschen transportiert wurden. Gleich würden die in den Flugzeugen gebündelten menschlichen Schicksale für circa eine Viertelstunde in seine Verantwortung gegeben. Mit zusammengekniffenen Augen starrte er im Halbunkel des Kontrollraumes auf den flimmernden Schirm.
Ich muss mir bald eine Brille verschreiben lassen, dachte er noch. Da war es wieder, dieses kneifende Ziehen im Bauch, das sich anfühlte, als wäre ein Teil des Magens in die Gummiwalzen einer Wäschemangel geraten. Gleich war es soweit! Die unzähligen vor ihm auf dem Arbeitstisch liegenden Ankündigungsstreifen mit den Daten jedes einzelnen Fluges waren ein untrügliches Zeichen für den zu erwartenden Stress in den nächsten Stunden. In dem Moment meldete sich auch schon der erste Pilot...
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